Blumen und Schokolade? Da geht noch mehr! Vier Tipps für einen originellen Valentinstag

Gegen den Kommerz

Der online bestellte Blumenstrauß, die große Merci-Tafel oder das lila Milka-Herz – wem nichts Besseres zu Valentinstag einfällt als so etwas, sollte man meinen, kann es auch direkt bleiben lassen. Es kommt beim Schenken zwar auf die Geste an, gerade an diesem besonderen Tag aber vielleicht noch mehr auf den echten Liebesbeweis. Es darf also gerne etwas Persönliches und Originelles sein – mit dem man sich dem allgemeinen Valentinstag-Kommerz verweigert. Eine Playlist mit den gemeinsamen Lieblingsliedern? Ein selbst geschnittenes Video mit besonderen Fotos aus dem vergangenen Jahr? Oder – für die ganz Mutigen und Kreativen – eine romantische Liebesgeschichte?

Back to the roots

Die zufällige Begegnung in der S-Bahn. Das kurze Gespräch an der Theke. Oder aber der Nachbarplatz im Hörsaal in der Uni. Bei jedem Pärchen gibt es den einen magischen Ort der ersten Begegnung. Wie sieht dieser Ort heute aus? Zeit, sich am Valentinstag auf den Weg zurück zu den Wurzeln zu machen. Essen und Trinken im Gepäck, kann an diesem besonderen Fleck der Ursprung der gemeinsamen Beziehung gefeiert werden. Und wer weiß, vielleicht kann man an Ort und Stelle auch ein schönes Erinnerungsfoto machen und genau das in regelmäßigen Abständen wiederholen.

Chips im Jogger

„Ich stehe ja nicht so auf Valentinstage. Da will uns die Industrie doch nur wieder zum Geldausgeben animieren!“ Sollten Sie oder Ihr Partner so über den 14. Februar denken – dann feiern Sie den Tag doch einfach komplett gegenteilig. Zelebrieren Sie den Valentinstag im Jogginganzug, lümmeln Sie sich auf der Couch und essen Burger, die Sie vorher im Drive-In geholt habt. Dabei schauen Sie keinen Liebesfilm, sondern lachen sich bei ein paar alten Alf-Folgen kringelig und lassen den Abend bei Heavy-Metal-Musik, Chips und Dosenbier ausklingen. Hach!

Blick über den Tellerrand

Wer den Valentinstag mal anders feiern will als in den Jahren zuvor, der kann sich natürlich auch an den Sitten und Bräuchen in anderen Ländern orientieren. In Südafrika beispielsweise ist es verbreiteter Brauch, dass sich Frauen den Namen ihres Schwarms sichtbar auf den Ärmel schreiben. In England haben ‚Secret Admirer‘ Karten eine lange Tradition: Menschen schicken anderen anonyme Liebesbotschaften. Ähnlich fabrizieren es die Dänen, die keine romantischen Karten verfassen, sondern witzige Reimbriefe schreiben, die anonym verschickt werden. Der Empfänger muss raten, von wem die Karte kommt – und wenn er falsch liegt, bekommt der Absender ein Schokoladen-Ei.

Sven Platen